Arbeitstage  2016

Baubericht vom Installieren eines Schlammsammlers und der Sanierung der Überwasserleitung

Der Ursprung der getätigten Arbeiten war, und das ist kein Schmarren, dass im Walserberg das Wasser aufwärts fliesst. Bei Schneeschmelze und starken Regenfällen wurde festgestellt dass sich bei dem auf unserer Wiese nördlich des Skihauses befindenden Brunnen das Wasser durch das Abflussrohr aufwärts in den Schacht floss, diesen zum Überlaufen brachte und es dann unkontrolliert über die Wiese ins Tal floss. Öfters nasse Wiesen und Wanderwege waren die Folgen davon.

Dass der Uri Geller sein Unwesen trieb konnten wir sicherlich ausschliessen. Somit fing eine Ursachensuche an. Vor allem Dieter Heinemeyer und Klaus Van der Heyde beschäftigten sich öfters damit. Bald einmal stand die Vermutung an dass die Überwasserleitung von unserer Quelle in die auch das Abflussrohr vom Brunnen führte, verstopft sein könnte. Bald einmal wurde festgestellt dass die Wasserleitung im Bereich des Fahrweges der vom Lochberg in Richtung Lanaberg führt zusammengedrückt war und sich dort Schmutz und Schlamm ansammelte. Das führte dazu dass bei grösseren Wassermengen sich dieses zurückstaute und wie oben erwähnt am falschen Ort seinen Weg suchte. Bei weiteren Sondierungen wurde festgestellt dass die Leitung in der nähe des Lochbergs ein weiteres mal verstopft ist. Woher der Schmutz in der Leitung kam war auch relativ schnell bekannt. In der Wiese unterhalb der Wasserfassung befindet sich ein kleines „Sumpfgebiet“. In diesem treten zwei kleine Quellen aus. Diese wurden einmal provisorisch gefasst und direkt in ein Rohr geführt das weiter in die Überwasserleitung der Quellfassung geleitet. Dort konnte ohne Probleme Schmutz und Laub in die Leitung gelangen.

Schnell kam man zum Schluss dass eine Sanierung der Wasserleitung unumgänglich ist. Optimal wäre auch im Sumpfgebiet einen Schlammsammler zu Installieren. Es wurde gerechnet, gezeichnet und Offerten eingeholt. Im Vorstand wurde das Projekt besprochen und man kam zum Schluss dies auszuführen.

Einige Zahlen:
Transporte via Strasse: 2 vom Tal zum Berg und 1 hinunter.
Flüge: 8 Flüge vom Lavadarsch und 2 Flüge vom Seidenbaum.
Verbaut wurden:
1m  3 Geröll,  1,2m 3 Splitt, 1m 3 Beton, 0.5 m 3 Lehmziegel, 1 Schacht von 70 cm Durchmesser und 1,5 Meter Höhe, 140 Meter Rohr und Wasserschlauch, 10 m Wasser und Sickerrohr ca 50 Bogen und Muffen.

Das aufgewendete Zeitvolumen der Clubmitgliedern beläuft sich auf ca. 250 Stunden.

Daten zusammengestellt von Roli Pfiffner


Am Freitag 22. und Samstag 23. April wurde unsere Club-Hütte gereinigt und auf Vordermann gebracht. Damit am Samstag der Znüni und das Mittagessen ohne Chaos zubereitet werden konnte, wurde die Küche am Freitag gereinigt.

Die Zimmer, das Stübli; die WC usw. kamen am Samstag unter die fleissigen Hände der Putzfrauen. Trotz Regen wurden am Samstag einige Holz-Spälten gesägt, zerkleinert und gestapelt. Der Rest wird dann an einem schöneren Tag verarbeitet.

Danke allen Helferinnen und Helfern, Euer Hüttenchef René Zogg